Kultur- und Sportförderverein Oberursel e.V.
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3. Lesung am 06.05.2018

Lesung der dritten Episode „Der Baum denkt“ am Lindenbäumchen

 

Am Sonntag, 6. Mai 2018, findet dieses Mal bereits um 11.00 Uhr am Lindenbäumchen die Lesung zur dritten Epi­sode der Geschichte „Der Baum denkt“ von Saskia Hennig von Lange statt – die Veranstal­tung wird durchgeführt und finanziert vom Kultur- und Sportförderverein Oberursel e.V. (KSfO).

 

Saskia Hennig von Lange trägt selbst vor. Im Mittel­punkt steht eine neue Episode aus der langen Lebenszeit des Baumes, die eng mit der Lebens­geschichte des Mädchens Marie verwoben ist. Die Autorin greift dabei unter anderem auf die vielen Erinnerungen, Anekdoten und Geschichten zurück, die die Menschen in der Region mit dem uralten Linden­baum verbinden, aber auch auf historische Überlieferungen.

 

Gerne hört sich Saskia Hennig von Lange nach der Lesung die persönlichen Erlebnisse der Besucher und Teilnehmer an – alternativ können diese aber auch per E-Mail an die Autorin gesendet werden unter Lindenbaum.Oberursel@gmx.de.

 

Für den Lesungstag werden außerdem alle ge­beten, Geschichten oder alte Fotos mitzubringen, die sie vor Ort in ein ausliegendes Buch einlegen bzw. aufschreiben können.

 

Bürgermeister Hans-Georg Brum erinnert sich: „Die Anspielung auf die Schafe in der ersten Episode, die einst dort wei­deten, haben bei manchem im Publikum Erin­nerungen an die eigene Kindheit oder an Erzäh­lungen von Vorfahren wach werden lassen.“ Zur ersten Lesung im Rahmen der Einweihung des Regionalparkprojekts „Lindenbäumchen, ge­rahmt“ vom Künstlerteam Winter/ Hoerbelt am 7. Oktober 2017 kamen trotz kalten Wetters ca. 80 Besucherinnen und Besucher. Auch die zweite Lesung am 14. Januar 2018 begeisterte die Anwe­senden und machte alle vorbeikommenden Perso­nen neugierig auf das Kunstwerk und die vorge­tragene Geschichte.

 

Für den Bürgermeister zeigt das, dass die an­fängliche Kritik – auch von außerhalb – der Ort sei zu laut für Lesungen, nicht zutrifft. Sehr ärgerlich findet er es, dass es immer wieder Menschen gibt, die Dinge beschädigen, wie auch die Vitrine an der Linde mit Graffiti. „Kunst im öffentlichen Raum regt immer zu Diskussionen an – so auch hier. Wichtig bei dem Künstlerwettbewerb war, dass auf diesen besonderen Ort hingewiesen wird. Das ist gelungen! Selbst diejenigen, die sich dort etwas anderes vorgestellt hatten, finden diese Schmierereien nicht gut!“, so Hans-Georg Brum.

Udo Keidel-George vom Kultur- und Sportförderverein Oberursel e.V. (KSFO) ist gespannt auf den Lesungstermin am 6. Mai: „Die ersten beiden Lesungen haben die Zuhörer sehr berührt! Ich bin sicher, dass auch jetzt wieder viele Menschen kommen, um mehr über die Beziehung zwischen der alten Linde und dem Mädchen zu erfahren.“

 

Um den vorbeikommenden Fußgängern und Rad­fahrern die Historie des Ortes, die Situation der Linde und die Hintergründe des Kunstwerks zu erläutern, wurde eine Infotafel des Regionalparks aufgestellt. Anja Littig, eine der Geschäftsführ­erinnen der Regionalpark RheinMain Taunushang GmbH ergänzt: “Die Informationen sind bestimmt nicht nur für Besucher von außerhalb neu und interessant, sondern auch für solche, die hier schon oft vorbeigekommen sind. Denn bei Gesprä­chen vor Ort in Zusammenhang mit der weithin sichtbaren Vitrine wurde klar, dass vielen Menschen die alten Linde bisher gar nicht aufgefallen war und sie auch nichts von diesem besonderen Ort wus­sten.“

 

Und genau das ist ein Ziel des Regionalparks, nämlich auf die besonderen Orte und Geschichten in der verdichteten RheinMain-Region aufmerksam zu machen und so eine gesteigerte Wertschätzung der Bewohner für die Landschaft zwischen den Städten zu erreichen.

 

Ebenfalls angelegt wurde ein Blühstreifen zwischen dem landwirtschaftlichen Weg und dem Kunstwerk. Dieser Blühstreifen mit der mehrjährigen Saatgutmischung „Blühende Landschaft“ wird im Laufe der nächsten Wochen nach und nach nicht nur dem menschlichen Auge etwas bieten, sondern er dient in erster Linie Bienen, Hummeln, Schmetterlingen und Co. als Nahrungsgrundlage. Diese Blüten­bestäuber sorgen für die Erhaltung der Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren. Die Saatgutmischung ist extra für die Anwendung in der Umgebung von landwirtschaftlichen Flächen vorbe­reitet und bein­haltet Kulturpflanzen und Wildarten.

 

Die Lesungen sind Teil des künstlerischen Konzepts „Lindenbäumchen, gerahmt“ von Winter/ Hoerbelt und zeigen, dass mit diesem Ort der über 400 Jahre alten Mittelstedter Gerichtslinde Geschichte, aber auch Geschichten, verbunden sind.

 

Der skulpturale Teil des Konzepts setzt mit dem 8 mal 8 Meter großen, weißen kubischen Rahmen das „stehende Totholz“ des Lindenbäumchens in Szene. Der dreidimensionale Bilderrahmen verleiht der einst so prächtigen Linde, die seit 1938 ein Naturdenkmal ist, wieder eine Erhabenheit. Die Vitrine, die an der Regionalpark-Route steht, die von Oberursel über Oberstedten nach Bad Hom­burg führt, ist schon von weitem zu sehen und weist dabei in der von landwirtschaftlichen Flächen ge­prägten Landschaft eindrucksvoll auf diesen histo­rischen Ort hin.

 

Das Lindenbäumchen befindet sich in der Feldgemarkung. Es ist nur zu Fuß und mit dem Fahrrad zu er­reichen! Falls Besucher mit dem PKW zur Lesung anreisen, sollten sie im Bereich der Freiligrathstraße/ Bleibiskopfstraße parken und von dort aus den ca. 15minütigen Fußweg zum Lindenbäumchen zurück­legen.

 

Mehr Informationen zum Projekt sind unter http://www.saskiahennigvonlange.de/lindenbaeumchen/ oder https://www.ksfo.de/ oder http://www.oberursel/de/erleben-entdecken/oberursel-entdecken/regionalpark/ zu finden.

 

 

Hand-Georg Brum

Bürgermeister

2. Lesung am 14.01.2018

Lesung der zweiten Episode "Der Baum denkt" am Lindenbäumchen

 

Am Sonntag, den 14. Januar 2018, fand um 15.00 Uhr am Lindenbäumchen die Lesung der zweiten Episode der Geschichte "Der Baum denkt" von Saskia Henning von Lange statt - die Veranstaltung wurde durchgeführt und finanziert vom Kultur- und Sportförderverein Oberursel e.V. (KSfO).

 

Zur Einweihung des Regionalparkprojekts "Das Lindenbäumchen" vom Künstlerteam Winter/Hoerbelt am 07. Oktober 2017 hatten trotz widrigen Wetters über 100 Personen gebannt die erste Episode verfolgt. Sie lauschten der Geschichte aus der langen Lebenszeit des Baumes, die eng mit der Lebensgeschichte des Mädchens Marie verwoben ist. Die Anspielung auf die Schafe, die einst dort weideten, haben bei manche, im Publikum Erinnerungen an die eigene Kindheit oder an Erzählungen von Vorfahren wach werden lassen. Und genau das ist auch der Ansatz der Autorin, denn sie greift unter anderem auf die vielen Erinnerungen, Anekdoten und Geschichten zurück, die die Menschen in der Region mit dem uralten Lindenbaum verbinden.

 

Wer mag, kann seine Geschichten oder alte Fotos zu den weiteren Lesungen mitbringen, sie vor Ort in ein ausliegendes Buch einlegen bzw. aufschreiben oder an Saskia Henning von Lange per E-Mail senden: Lindenbaum.Oberursel@gmx.de.

 

Unter www.saskiahenningvonlange.de/lindenbaeumchen ist mehr über die erste Episode und die Geschichte insgesamt zu erfahren.

 

Die Lesungen sind teils des künstlerischen Konzepts "Das Lindenbeemsche" von Winter/Hoerbelt und zeigen, dass mit diesem Ort der über 400 Jahre alten Mittelstedter Gerichtslinde Geschichte, aber auch Geschichten, verbunden sind.

 

Der skulpturale Teil des Konzepts setzt mit dem 8 mal 8 Meter großen, weißen kubischen Rahmen des "stehende Totholz" des Lindenbäumchens in Szene. Der dreidimensionale Bilderrahmen verleiht der einst so prächtigen Linde, die seit 1938 ein Naturdenkmal ist, wieder eine Erhabenheit.

Die Vitrine, die an der Regionalpark-Route steht, und die von Oberursel über Oberstedten nach Bad Homburg führt, ist schon von weitem zu sehen und weist dabei in der von landwirtschaftlichen Flächen geprägten Landschaft eindrucksvoll auf diesen historischen Ort hin.

 

Mehr Informationen zu diesem Projekt sind unter www.oberursel.de/tourismus/freizeit/regionalpark/zeitenwandel/ zu finden.

 

Das Lindenbäumchen befindet sich in der Feldgemarkung. Es ist nur zu Fuß und mit Fahrrad zu erreichen. Falls Besucher mit dem PKW anreisen, bitte im Bereich der Freiligrathstraße / Bleibiskopfstraße parken und 15 Minuten bis zum Lindenbäumchen schlendern.

Einweihung am 07.10.2017 mit einer Lesung mit Saskia Henning von Lange

Regionalparkprojekt als Anziehungspunkt für Wanderer und Radfahrer

Das Lindenbäumchen, gelegen an der verlängerten Freiligrathstraße unweit der A661, ist über Jahrhunderte ein besonderer Ort in Oberursel.

Einst war hier der Ort Mittelstedten, an der alten Linde wurde Gericht gehalten und über Generationen hinweg war und ist das im Volksmund genannte „Lindenbäumchen“ ein beliebter Treffpunkt.

 

In Kürze wird eine Informationstafel aufgestellt, die über die Geschichte des Ortes, der Linde, das Kunstprojekt und den Regionalpark informiert!

 

Der Regionalpark will die Besonderheiten in den verschiedenen Landschaften zwischen den Städten in der verdichteten und zersiedelten Rhein-Main-Region für die Bevölkerung hervorheben. Dies erfolgt durch den Aufbau eines Routennetzes mit attraktiven Anlaufpunkten z.B. zum Wandern oder Fahrradfahren. Sie will Natur und historische Orte erlebbar machen und so zur Identifikation der Bevölkerung beitragen. Der Regionalpark RheinMain ist ein regionales Gemeinschaftsprojekt und gilt als regionales Erfolgsprojekt. Mit der Realisierung des Projektes am Lindenbaum im Bereich Taunushang an einem wichtigen Verbindungsweg zwischen Oberursel und Bad Homburg wird ein weiterer Beitrag geleistet, um besondere Merkmale und Eigenarten der Landschaft zwischen den Städten zu zeigen, aufzuwerten und zu schützen.

 

Kunstwettbewerb

Die Regionalpark RheinMain Taunushang GmbH hat daher gemeinsam mit der Stadt Oberursel (Taunus) und dem Kultur- und Sportförderverein Oberursel e.V. (KSfO) fünf Bildende Künstlerinnen und Künstler zu einem beschränkten Wettbewerb für das Regionalparkprojekt „Zeitenwandel“ eingeladen. Im Rahmen des Wettbewerbs sollte ein dauerhaftes Kunstwerk an der mindestens 400 Jahre alten Gerichtslinde im Mittelstedter Feld entstehen, das entstehen, das das diesen besonderen historischen Ort in Szene setzt und dem gewachsenen Stück Natur und seiner Geschichte Respekt zollt. Dabei ging es weniger um Illustration, sondern vielmehr um eine zeitgenössische künstlerische Interpretation und Umsetzung des Themas.

 

Voraussetzung war, dass sowohl die alte Gerichtslinde als auch die jüngere, vor etwa 30 Jahren durch den Heimat- und Geschichtsverein und den Taunusklub direkt daneben neu gepflanzte Linde, erhalten bleiben. Darüber hinaus waren die Vorgaben der Landwirtschaft und der Unteren Naturschutzbehörde beachtet werden. Ferner gehörten die landschaftliche Gestaltung des Ortes sowie die Schaffung einer Aufenthaltsqualität ebenso zur Aufgabe wie eine Einschätzung der Folgekosten von Kunstwerk und landschaftlicher Gestaltung des Ortes.

 

Die Durchführung des Wettbewerbs und die Auswahl der Künstler wurden durch die Kuratorin Heike Strelow begleitet.

Weitere Projektverantwortliche sind Anja Littig für die Regionalpark RheinMain Taunushang GmbH und Udo Keidel-George für die Stadt Oberursel (Taunus) und den Kultur- und Sportförderverein Oberursel e.V.

 

 

Siegerentwurf

Am 7. Dezember 2016 wurde in einer Jurysitzung - nach Vorprüfung durch Sachverständige der Unteren Naturschutzbehörde, des Heimat- und Geschichtsvereins und vom Bau- und Service Oberursel - das international bekannte Künstlerteam Winter/Hoerbelt als Sieger des beschränkten Kunstwettbewerbs gekürt. Jurymitglieder waren Bürgermeister Hans-Georg Brum, Bernd Lienhard vom KSfO, Vertreter der Landwirtschaft, des Regionalparks RheinMain sowie externe Kunstsachverständige.

 

Die Künstler stellen das „stehende Totholz“ des Lindenbäumchens in einen weißen kubischen Rahmen, der die Anmutung einer Vitrine hat. Der dreidimensionale Bilderrahmen soll die einst so prächtige Linde wieder in ein proportionales Verhältnis zu ihrer Umgebung stellen und zwar unabhängig von ihrer weiteren gesundheitlichen Entwicklung. Die Vitrine, die entlang der Regionalparkroute von Oberursel über Oberstedten nach Bad Homburg führt, wird dann schon von weitem zu sehen sein und dabei in der von landwirtschaftlichen Flächen geprägten Landschaft auf diesen historischen Ort hinweisen. Bestandteil des Wettbewerbsbeitrags „Lindebeemsche, gerahmt“ von Winter/Hoerbelt ist neben dem „Baum als Skulptur“, dass zu der langen Geschichte der alten Gerichtslinde eine freie Geschichte geschrieben wird, die sich auf den Baum im Verhältnis zu seiner Umgebung bezieht. Dadurch soll diese auf den ersten Blick rein visuell erfahrbare Kunst im öffentlichen Raum eine kontinuierliche literarische Begleitung erfahren, die auf die Geschichte dieses Ortes eingeht. Dafür konnten sie die junge studierte Kunsthistorikerin und Frankfurter Autorin Saskia Henning von Lange gewinnen, die mit ihren bisher erschienen Romanen schon wichtige Literaturpreise erhalten hat. Unter dem Titel „der Baum denkt“ will sie Geschichten aus der langen Lebenszeit des Baumes erzählen. Dieser soll sich an Gerichtsverhandlungen, Liebesschwüre, Kinderspiele oder Missernten erinnern. Dabei greift sie auf reale Hintergründe aus dem kollektiven Gedächtnis zurück oder bezieht sich auf bereits bestehende Naturdichtungen. Ihr Ziel ist es, ein textliches Gewebe aus realen und erfundenen Geschichten und Ereignissen zu erschaffen, das am Ende idealerweise „auch wieder in das orale Gedächtnis des Ortes“ fließen würde.

Dieser Gedanke fügt sich in das Konzept des Künstlerteams Winter/Hoerbelt ein, das mit seinem Projekt vor allem das kollektive und kulturelle Gedächtnis der Region stärken will und damit eine wesentliche Aufgabe von Kunst im öffentlichen Raum aufgreift.

 

Die Projektkosten betragen insgesamt 76.000 € und erstrecken sich über drei Jahre. Sie beinhalten das Wettbewerbsverfahren mit Künstlern, Planungskosten, den Bau, das Schreiben der Geschichte sowie die literarischen Lesungen bis 2019. Die Regionalpark RheinMain Taunushang GmbH trägt, anders als vom Bund der Steuerzahler dargestellt, von den Projektkosten nur 26.000 €. Das Projekt wird vom KSfO mit 10.000 € und von der Regionalpark Dachgesellschaft mit 40.000 € bezuschusst, die sich aus Gesellschafterbeiträgen und Sponsorengeldern zusammensetzen.

 

 

Kunst im öffentlichen Raum

In der Vergangenheit ist es vielerorts gelungen, durch Kunstwerke, Veranstaltungen und Kunstaktionen im Stadtraum, Parks und in der Landschaft nicht nur ein unverwechselbares Erscheinungsbild zu zeichnen, sondern die Menschen für ihren eigenen Lebensraum zu aktivieren. Die besondere Wahrnehmung und Diskussion öffentlicher Kunstprojekte durch eine breite Schicht der Bevölkerung zeigt, dass Kunst diesen öffentlichen Raum in spezifischer Weise präsent machen kann und aktivierend für gesellschaftliche Diskussion wirkt.

Gerade im Kontext des Regionalparks geht es auch um eine Stärkung der Identifikation der Menschen mit einer historisch gewachsenen Landschaft, die heute zunehmend von der Infrastruktur einer Metropolregion geprägt ist. Die bisherigen Projekte im Regionalpark haben definitiv zu einem wachsendem Bewusstsein für Region, deren Landschaft und ihre Geschichte geführt, die erst auf den zweiten Blick für sich einnimmt.

 

Aufbau

Die Metallmanufaktur Velte aus Oberursel war im September 2017 über eine Woche vor Ort, um in Absprache mit den Künstlern Winter/Hoerbelt den Rahmen um die jahrhundertealte Gerichtslinde von Mittelstedten aufzubauen.

HIER LINK ZUM FILM AUFBAU

 

Lesungen

"Der Baum denkt" - Geschichten aus der langen Lebenszeit des Baumes

Seit einiger Zeit hat die Autorin Frau Saskia Hennig von Lange mit der Recherche für ihre Geschichten aus der langen Lebenszeit des Baumes unter dem Titel „Der Baum denkt“ begonnen. Der Text wird über die zweijährige Dauer des Projekts immer weiter geschrieben und verändert sich dabei natürlich. Die erzählten Geschichten können einen realen Hintergrund im kollektiven Gedächtnis des Ortes haben, genauso ist es aber möglich, dass sie frei erfunden sind oder sich auf bereits bestehende Natur-Dichtungen beziehen oder diese zitieren. Wichtig ist es ihr, dass sie dabei auf die vielen Erinnerungen, Anekdoten und Geschichten zurückgreifen kann, die die Menschen in der Region mit dem uralten Lindenbaum verbinden.

 

Die einzelnen Geschichten wechseln mit dem Wechsel der Jahreszeiten und werden viermal im Jahr von der Autorin selbst vorgetragen. Hennig von Lange möchte bei diesen Lesungen mit den Oberurselern ins Gespräch kommen und sich deren eigenen, mit der Linde verbundenen Geschichten erzählen lassen, die dann wiederum Eingang in den sich immer weiter schreibenden Text finden können. Gerne können auch Fotos oder Zeichnungen zur Veranstaltung mitgebracht werden. Wer möchte, kann ihr die Geschichten auch erzählen oder Bilder schicken: die E-Mailadresse Lindenbaum.Oberursel@gmx.de wurde speziell dafür eingerichtet.

 

Bei der Einweihung am 7. Oktober 2017 lauschten über 100 interessierte Menschen trotz widrigen Wetters der ersten Episode und viele waren sehr berührt von der Geschichte aus der langen Lebenszeit des Baumes, die eng mit der Lebensgeschichte eines Mädchens verwoben ist. Die Anspielung auf die Schafe, die einst dort weideten, haben bei manchem im Publikum Erinnerungen an die eigene Kindheit oder an Erzählungen von Vorfahren wach werden lassen. Die Hintergrundgeräusche der Autobahn haben dabei nicht wirklich gestört. Denn auch die alte Linde weiß zu erzählen, dass dieses Geräusch im Laufe ihres Lebens hinzugekommen ist und mittlerweile Teil der Landschaft im RheinMain-Gebiet ist. Unter http://www.saskiahennigvonlange.de/lindenbaeumchen/ ist in einem Blog bald mehr über die Geschichte zu erfahren

 

Weitere Termine für die Lesungen (neuer Reiter)

In Kürze wird eine Informationstafel aufgestellt, die über die Geschichte des Ortes, der Linde, das Kunstprojekt und den Regionalpark informiert!

 

Die Termine für die Lesungen im Jahr 2018 stehen schon fest: sie finden am

6. Mai,

12. August und am

28. Oktober

jeweils 15:00 Uhr statt und sind kostenfrei.

 

Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Die Linde befindet mitten im Feld, deshalb ist das Lindenbäumchen über die landwirtschaftlichen Wege zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erreichen ist. Bei Anfahrt mit dem PKW kann im Bereich der Freiligrathstraße/ Bleibiskopfstraße geparkt und dann zu Fuß ca. 15 Minuten zum Lindenbäumchen gelaufen werden.

  Ein anderer Bildhauerwettbewerb  in den Jahren 2016 & 2017

Der KSfO beteiligt sich an der Durchführung eines Wettbewerbes zur künstlerischen Gestaltung des Geländes um das „Lindenbäumchen“ auf der Feldgemarkung Oberursel / Verlängerung Freiligrathstraße

Die Regionalpark RheinMain Taunushang GmbH führt in Kooperation mit der Stadt Oberursel, der unteren Naturschutzbehörde des Hochtaunuskreises und dem Kultur- und Sportförderverein einen Künstlerwettbewerb zur skulpturalen und künstlerischen Gestaltung des Geländes um die Gerichtlslinde des ehemaligen Dorfes Mittelstedten durch.

Ziel ist es, aus 5 Vorschlägen im Rahmen eines Realisierungwettbewerbes einen Siegervorschlag zu ermitteln, der im Laufe des Jahres 2017 entsprechend umgesetzt werden soll.

Aus den eingehenden Bewerbungen werden die fünf Künstler ermittelt, die bis zum 1.9.2016 ihre Projektentwürfe/Exposés einreichen können.

Heike Strelow

Kuratorin

Telefon: 069 48005440

Email: hast@galerieheikestrelow.de

Anja Littig

Projektleiterin
Regionalpark RheinMain Taunushang GmbH

Telefon: 06171 502 114

Email: anja.littig@oberursel.de

Horst Bernt

Projektverantwortlicher im KSfO

Telefon: 06171 502 362
Email: horst.bernt@oberursel.de

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