Erstes Oberurseler 3x3-Turnier erlebt ein Basketball-Sommermärchen
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"Das gibt es doch gar nicht. So eine tolle Sportveranstaltung und es
kostet nichts für die Teilnehmer. Wie kann das funktionieren?",
wunderte sich erfreut ein Teambetreuer. In Oberursel fand bei
herrlichem und heißem Sommerwetter das erste 3x3 Basketballturnier
des KSfO in der Serie "Orscheler Sommer bewegt" statt.
Der Freiplatz an der Marxstraße platzte aus allen Nähten. Jeden
Zentimeter Schatten nutzen die begeisterten Zuschauer am
Spielfeldrand aus und verwandelten die sonst so nüchterne Anlage für
einige Stunden in einem Basketballtempel. Da kamen Erinnerungen an
Olympia in Paris und die erfolgreichen 3x3 Spiele der deutschen
Nationalmannschaft auf.
Bei der Hitze sorgte die Oberurseler Kenia Kinder Hilfe e.V. rund um
ihre1. Vorsitzende: Mathilde Krücke für Obst, Brezeln und kühle
Getränke. Mathilde Krücke: "Für uns ist es etwas Besonderes. Neulich
war in unserem Waisenhaus in Langobaya eine Patenfamilie zu
Besuch, brachte ein paar Bälle mit und plötzlich dribbelten alle
Waisenkinder herum. Jetzt stehen wir selbst hier und dürfen das
Basketballturnier unterstützen. Danke für alle Spenden, die dabei
zusammenkommen.“
Roman Burger und Martin Krebs vom KSfO freuten sich bei der
Begrüßung über die vielen Zuschauer: "Wir sind ein Verein für Vereine
und mit unserem niedrigschwelligen, kostenlosem Angebot sollen alle
die Möglichkeit bekommen, hier teilzunehmen. Macht Werbung bei
euren Freunden und kommt nächstes Jahr wieder.“
Das ehrenamtliche KSfO-Helferteam, koordiniert von Projektleiterin
Beate Steinfort-Krailing sowie aus dem KSfO Sportausschuss Thomas
Paratore und Judith Schüler, bereiteten das Open Air Turnier in
wenigen Wochen vor. Als Turnierleitung fungierten Judith Schüler und
Oliver Knobl vom TV Stierstadt, die ein rundherum positives Fazit
zogen: "Die Spiele in der Jugend- und in der Erwachsenenkategorie
waren hochklassig, spannend, hart umkämpft und trotzdem jederzeit
fair.“
Es kamen nicht nur Spieler aus Oberursel, sondern auch aus Rosbach,
Usingen, Friedberg, Bad Homburg und Kronberg. Das Mädchenteam
der „Young Falcon Girls“ scheute sich nicht, den Wettbewerb in der U14
gegen die Jungenteams aufzunehmen. Bei der anschließenden Herren-
Competition setzte sich die Erfahrung knapp gegen die jüngeren U18
Teams durch. Ein starkes Turnier mit tollen sportlichen Leistungen und
sehr kreativer Namensgebung der Teams. Ein großes Dankeschön geht
an die beiden Nachwuchs-Schiedsrichter Julius Rutte und Pars Meral,
die hervorragend die Spiele leiteten.

In der U14 belegten die „Oberurseler Hoop Hunters“ den 5.Platz, die
„Young Falcon Girls“ wurden Vierter, die „Los Toros“ Dritter. Das Finale
wogte lange hin und her, doch am Ende setzten sich die „Fire Dunkers“
gegen die „City Bulls“ in einem rein Stierstädter Duell durch.
Die darauffolgenden Spiele in der Kategorie U18 und Herren erlebten
die Zuschauer nicht minder spannend. Während die „Airballers Airlines“
den 3.Platz erreichten, fand im Endspiel ein Kampf der Generationen
statt. Dieses entschieden die routinierten „Old Farts Past Time“ ("die
alten Säcke vergangener Zeit") in ihren Kronberger Trikots gegen die
deutlich jüngeren „Stierstadt Fighters“ für sich.
Bürgermeisterin Antje Runge übernahm die Siegerehrung. Jeder
Teilnehmer erhielt eine Urkunde und die Teams vom KSfO ein
Gutschein von der Oberurseler Eisdiele Corona. Bürgermeisterin Runge
freut sich über den großen Erfolg: "Die positive Resonanz der
Oberurseler Bürgerinnen und Bürger zeigt, dass großer Bedarf besteht.
Die Planung für einen Basketball-Platz an der Skaterbahn in Stierstadt
ist im Gange. Es ist unglaublich, was heute die ehrenamtlichen Helfer
von KSfO, TV Stierstadt und die Kenia Kinder Hilfe auf die Beine
stellten. Die Spiele der Jugendlichen und Erwachsenen waren
durchweg gut besucht und belegen den Ruf Oberursels als attraktiven
Sport-Gastgeber." Oliver Knobl ergänzte: "Es war ein herrliches 3x3
Sommer-Märchen unter nicht einfachen Bedingungen. Vielleicht klappt
es wirklich, dass wir nächstes Jahr an einer neuen Anlage in Stierstadt
ein großes Basketballfest feiern können. Wir wären bereit dafür."

Martin Krebs
Geschäftsführer






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